Neue DIN-Norm für Tagungspauschalen schafft mehr Transparenz
Tagungsplaner und Tagungskunden können zukünftig beim Vergleich und bei der Auswahl von Tagungspauschalen auf mehr Transparenz bauen. Zu verdanken ist dies der neuen Norm „DIN 33463 Tagungspauschalen“.

Initiiert wurde deren Entwicklung von Hoteliers der Kooperation Exzellente Lernorte (ELO) unter Federführung von Alexander Wurster, Arbeitskreisleiter DIN AK „Tagungshotels und -leistungen“. Die neue DIN 33463 definiert unter anderem einheitliche Grundsätze zur Ausgestaltung von Tagungspauschalen, wie beispielsweise einen Mindest-Leistungsumfang in den Bereichen Service, Verpflegung und Raumvorbereitung.
„In der Praxis unterscheiden sich Tagungspauschalen teils stark. Dies erschwert die Vergleichbarkeit von Angeboten für Kunden und Tagungsplaner deutlich“, erklärt Wurster: „Vor rund zwei Jahren haben wir uns im Kreis der Exzellenten Lernorte die Frage gestellt, wie wir diese Situation verbessern können, und sind zu dem Schluss gekommen, dass nur eine DIN-Norm für alle Beteiligten einheitliche und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen kann“.
Erhöhte Vergleichbarkeit und erleichterte Beschaffung
Nach ersten Gesprächen mit dem Deutschen Institut für Normung e.V. wurde die Norm in einem Arbeitskreis innerhalb von zwei Jahren erarbeitet. Dabei waren neben der Kooperation Exzellente Lernorte auch Experten des Hotelverband Deutschland (IHA), der Maritim Hotelgesellschaft und des HSMA Deutschland e.V. vertreten, sodass breites Wissen und umfassende Erfahrung aus der Praxis einfließen konnten.
„Aus der exzellenten Zusammenarbeit ist mit der DIN 33463 eine tragfähige Grundlage entstanden, die klar aufzeigt, was eine Tagungspauschale mindestens leisten muss“, so Wurster: „Das erleichtert Hotels die Angebotsgestaltung und gibt Veranstaltern und deren Kunden in der Tagungswirtschaft mehr Transparenz und Vergleichbarkeit an die Hand.“ (red)



